In diesem Buch geht es um eine düstere Familiengeschichte zwischen Lübeck und Island. Die Handlungsstränge spielen in der Gegenwart und gehen zurück in die Vergangenheit.
Schon der Prolog ist ein toller Roman-Einstieg: auf diesen vier Seiten erfährt man das Unfassbare: zwei Geschwister bringen ihren Vater um. Ein Abgrund, der, so scheint es zunächst, aber nichts mit dem folgenden Romantext zu tun hat:
die schroffe Liv Engel, die den Sprengmeisterbetrieb ihres Großvaters übernommen hat, vermisst als einziges Familienmitglied den nach einer unschönen Familienfeier verschwundenen Großvater. Sie begibt sich auf die Suche.
Der andere Erzählstrang spielt in Island und handelt von einer alten, gebrechlichen und herzlosen Frau. Sie ist als junges Mädchen nach dem Krieg nach Island ausgewandert, um dort Arbeit und Mann zu suchen und zu finden.
Im Laufe des Romans holt die Gegenwart die Vergangenheit ein, oder umgekehrt.
Ein toller psychologischer Romankrimi, der eine sehr fröstelnde Stimmung gerade durch die klare, reduzierte Sprache herstellt. Die Figuren sind alle sehr kauzig bis lebensunfroh dargestellt, aber nicht unsympatisch.
Man verfolgt sehr gespannt, wie denn nun das Familiengeheimnis lautet und wie es aufgedeckt wird.
Ein toller psychologischer Krimi in einer wunderbaren Atmosphäre!
Lissabon im 16. Jahrhundert. Der indische Elefant Salomon soll als Geschenk an den Habsburger Kaiser über Valladolid in Spanien nach Wien überführt werden.
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