Herman Koch reist weder durch Generationen, noch Epochen oder Länder. Seine Geschichte spielt auf kleinstem Raum.
Viel Bedeutung beansprucht zunächst die Kulisse: ein besonders gediegenes Restaurant, die Requisiten: ausgesuchte Delikatessen, die jede für sich besondere Erwähnung erfahren, und der gesellschaftliche Rang des Paares, das hier seinen Auftritt haben wird.
Diese so gepflegte Oberfläche hat unschöne Risse bekommen und es fällt zwei Ehepaaren und Eltern sehr schwer, sich die Verletzung genauer anzusehen. Dabei sollte es doch darum gehen, denn dieses Treffen soll eine Lösung bringen, wie mit den Taten ihrer Kinder umzugehen ist. Ihre so hochgehaltenen Werte wurden unterwandert, einfach so!
Umso parkettsicherer man sich auch gibt, desto hilfloser scheint man dieser familiären Tragödie nun gegenüberzustehen. Und geht es überhaupt um die Kinder?
Mit großer Spannung verfolgt man Schleife um Schleife, die die Paare „tanzen“, bis die ganze schreckliche Wahrheit endlich auf den Tisch kommt.
Ein Familiendrama, ein Krimi auch für Nicht- Krimi- Leser, ein tolles Stück Literatur!
Gelesen und empfohlen von Sarah Schaper
Lissabon im 16. Jahrhundert. Der indische Elefant Salomon soll als Geschenk an den Habsburger Kaiser über Valladolid in Spanien nach Wien überführt werden.
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