Ein provokanter und bewegender Jugendroman über die Hitler-Verehrung in der frühen NS-Zeit
Sommer 1936. Die 15-jährige Reni wird dazu auserwählt, Reichskanzler Hitler bei der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele pressewirksam einen Blumenstrauß zu überreichen. Reni ist überwältigt - verehrt sie Hitler doch glühend. Der Führer scheint ihr der Inbegriff alles Guten und Gerechten, und nun soll sie - das Waisenkind - ihm von Angesicht zu Angesicht gegenübertreten. Doch Reni ist gar kein Waisenkind, sondern die Tochter eines Grafen. Ihr Vater gehört zu den einflussreichsten Kreisen des aufstrebenden Nazi-Regimes und ist fest entschlossen, seine hübsche blonde und blauäugige Tochter künftig vorteilhaft einzusetzen. Reni kann ihr Glück kaum fassen - bis ihr Vater ihr rigoros den Umgang mit den sogenannten "Subjekten" verbietet. Damit meint er zum Beispiel Jockel, den Jungen, in den sich Reni bis über beide Ohren verliebt hat. Verzweifelt versucht Reni zu leugnen, dass in ihrer Welt plötzlich nichts mehr so hoffnungsvoll ist, wie es schien.
Zielschichtig, menschlich, zutiefst beeindruckend - erzählt vom einem "Meister der Zwischentöne".
Geschrieben von Friederike S. - 15.03.2010 - 20:03
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Ich fand dieses Buch interessant, da es ja immer weniger Menschen gibt, die über diese Zeit sprechen und ich finde es wichtig, dass es nicht in Vergessenheit gerät.
Ich fand das Buch sehr gut. Es ist sehr eindrucksvoll und gut geschrieben. Es zeigt auch, wie die Menschen unter Hitler dachten und wie sie über ihn dachten. Auch die Geschichte ist sehr gut, obwohl sie nicht sonderlich spannend ist.
Lissabon im 16. Jahrhundert. Der indische Elefant Salomon soll als Geschenk an den Habsburger Kaiser über Valladolid in Spanien nach Wien überführt werden.
Leseclub-Beiträge
Blumen für den Führer
Ich fand dieses Buch interessant, da es ja immer weniger Menschen gibt, die über diese Zeit sprechen und ich finde es wichtig, dass es nicht in Vergessenheit gerät.
Blumen für den Führer
Ich fand das Buch sehr gut. Es ist sehr eindrucksvoll und gut geschrieben. Es zeigt auch, wie die Menschen unter Hitler dachten und wie sie über ihn dachten. Auch die Geschichte ist sehr gut, obwohl sie nicht sonderlich spannend ist.