West- Berlin 1987: Soja (DDR-Flüchtling, Blumenverkäuferin) trifft Harry und ist sofort fasziniert. Zunächst fragt man sich „Warum?“, denn Harry, ganz alte Schule der Höflichkeit, nennt Soja „Mausepuppe“, besticht durch brummige Schweigsamkeit und sein erstes Geschenk an sie ist eine lächerliche Clownspuppe. Schnell wird klar, dass man es mit einem seltenen, besonders heftigen Fall von „Liebe auf den ersten Blick“ zu tun hat, Soja ist natürlich wehrlos. Verschlimmernd kommt für sie hinzu, dass Harrys abgründige Vergangenheit alles zu bieten hat- Alkohol, Raubüberfall, zehn Jahre Knast, Drogen, abgebrochene Therapie! Sojas Faszination tut dies keinen Abbruch. Als sie erfährt, dass Harry HIV-positiv ist, opfert sie sich bedingungslos für ihn auf...
Große Brüche, tiefe Gefühle, aber kein Pathos, kein Kitsch. Ein unbedingtes Buch!
Empfohlen von Sandra Wiegmann
Lissabon im 16. Jahrhundert. Der indische Elefant Salomon soll als Geschenk an den Habsburger Kaiser über Valladolid in Spanien nach Wien überführt werden.
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