Wallander ermittelt diesmal eher in eigener Sache. Sein Tochter Linda ist gerade Mutter geworden, als ihr Schwiegervater in spe, der ehemalige U-Boot Kapitän Hakan von Enke urplötzlich verschwindet. In einem Gespräch auf Hakans Geburtstagsfest vertraute der alte Kapitän Kurt Wallander an, was ihn seit über zwanzig Jahren umtreibt: Damals, Anfang der 80er Jahre, wurden wiederholt feindliche, sprich russische U-Boote vor Schwedens Küsten gesichtet. Hakan von Enke war damals daran beteiligt, diese U-Boote zum Auftauchen zu zwingen, als der Befehl kam, die Aktion abzubrechen. Seit dieser Zeit versucht er herauszufinden, wer hinter dem Befehl stand und obwohl Wallander deutlich den Eindruck hatte, dass Hakan wachsam, vielleicht sogar ängstlich war, fällt es ihm schwer zu glauben, dass Spionage und Landesverrat im Kalten Krieg Auswirkungen auf die Gegenwart haben sollen. Die Leiche einer Frau im Wald soll ihn eines Besseren belehren.
Er hat mir gefehlt, dieser etwas starrsinnige, oft muffelige und so gar nicht abgebrühte Kurt Wallander. Jetzt ist er noch einmal zurückgekommen und das Lesen war ein bisschen so, wie nach Hause kommen.
Empfohlen von Heike Steinhäuser
Lissabon im 16. Jahrhundert. Der indische Elefant Salomon soll als Geschenk an den Habsburger Kaiser über Valladolid in Spanien nach Wien überführt werden.
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