Die Autorin erzählt in ihrem Debütroman von den Frauen einer Familie und den Schicksalen dreier Generationen. Iris erbt das Haus ihrer Großmutter Bertha, indem sie als Kind die Sommerferien verbracht hat. Sie überlegt, ob sie das Haus verkaufen soll- der Garten ist verwildert und das Gebäude in einem schlechten Zustand. Sie bleibt eine Woche, in der sie durch das Haus und den kleinen norddeutschen Ort streift und ihren Erinnerungen freien Lauf lässt: an ihren Großvater, der ein Geheimnis verbarg, an ihre Tanten und an ihre Kusine Rosmarie, die in diesem Haus einen schrecklichen Unfall hatte, der nie richtig aufgeklärt wurde. Iris versucht sich zu erinnern, wobei auch das Vergessen in diesem Zusammenhang ein wesentlicher Teil ist. Und sie stellt sich immer wieder die Frage, ob sie an diesem Ort glücklich werden kann.
Eine tolle einfühlsame Familiengeschichte, amüsant erzählt und ohne Klischees- unbedingt empfehlenswert!!
Empfohlen von Christiane Schulz-Rother
Lissabon im 16. Jahrhundert. Der indische Elefant Salomon soll als Geschenk an den Habsburger Kaiser über Valladolid in Spanien nach Wien überführt werden.
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