Tracy hat ihren Job als Kassiererin im Supermarkt verloren. Abends donnert sie sich auf, wie eine Schlampe, findet ihr Vater, um sich Arbeit zu suchen. Die Eltern befürchten das Schlimmste: Sie wird doch nicht auf den Strich gehen wollen. Tracy bewirbt sich in einem persischen Restaurant, deren Inhaber von ihrem Äußeren so abgestoßen ist, dass es Tracy viel Beharrlichkeit kostet, ihn zu überzeugen. Saaman ist ein untersetzter Mann mit schütterem Haar um die 50. Er hat einen Abschluss in englischer Literatur, ist wohlhabend und britischer als mancher Brite. Tracys Eltern sind recht angetan von Tracys neuem Chef, der als Kavalier der alten Schule auftritt, bis zu dem Moment, als sich die beiden ineinander verlieben und heiraten, denn Saaman hat bereits zwei Frauen, mit denen er platonisch zusammenlebt. Er führt ein auch nach europäischen Maßstäben moralisch einwandfreies vorbildliches Leben, aber von Tracys Eltern und einem Exfreund von Tracy diffamiert, bricht die Ordnungsmacht der Bürokratie über ihn herein ...
Diese tolle und sehr englische Geschichte voller Überraschungen lässt uns beim Lesen Vorurteile überdenken, die wir oft zu schnell zur Hand haben und zeigt, wie bunt unsere multikulturelle Welt sein könnte, wenn wir uns darauf einließen.
Ein Plädoyer für Völkerverständigung im besten Sinne.
Empfohlen von Maren Wust
Lissabon im 16. Jahrhundert. Der indische Elefant Salomon soll als Geschenk an den Habsburger Kaiser über Valladolid in Spanien nach Wien überführt werden.
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