Was ist dran an einer Stadt, die Kaiser Wilhelm beschrieb als „ein trostloser, ausgetrockneter Steinhaufen“ und nach der doch jede Großmacht die Hände ausstreckte? So ziemlich jedes Großreich hat versucht Jerusalem zu erobern, von den Ägyptern und Assyrer über Griechen und Römern, die Araber, die Kreuzfahrer, bis hin zu den Franzosen und Briten. Montefiore geht streng chronologisch vor und beginnt mit König David und endet mit dem Sechstagekrieg 1967, weil wie er sagt:
„ der Sechstagekrieg im Wesentlichen die heutige Situation schuf und einen einschneidenden Schlusspunkt darstellte. (...) Würde ich die Geschichte Jerusalems bis heute fortschreiben, hätte dieses Buch kein klares Ende und müsste nahezu stündlich aktualisiert werden.“
Der Autor schafft es eine Fülle von Quellen zu einem unterhaltendem, spannenden und außerordentlich gut lesbaren Buch zu vereinen.
3000 Jahre Geschichte verteilt auf 871 Seiten- faszinierend.
Aliide Tru, eine alte Frau, die auf einem einsamen estnischen Bauernhof lebt, findet in ihrem Garten ein junges Mädchen namens Zara, das dort Zuflucht vor ihren Zuhältern gefunden hat.
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