Bis zu dem Moment, in dem ihr Mann ihr erklärt, sie seien beide zu jung, um so trostlos weiterzuleben, hatte Constanze doch geglaubt, glücklich verheiratet zu sein. Wie gelähmt lässt sie sich mit den Kindern aus der modernen Stadtwohnung in das Haus ihrer kürzlich verstorbenen Schwiegermutter umquartieren. Die 14jährige Nelly findet alles grauenhaft wie immer und der 4jährige Julius ist noch zu klein, um irgendetwas zu verstehen. Das Haus ist eine abgewohnte Mahagoni-Hölle. Die neue Nachbarschaft ist zum Teil sehr hilfsbereit, aber auch pedantisch und zickig, besonders die allgegenwärtige Mütter- Society. Für Constanze beginnt ein neues und sehr aufregendes Leben.
Die Geschichte der Mütter-Mafia-Triologie (es gibt zum Glück noch zwei weitere Bände) ist hier nicht das wichtigste. Entscheidend ist wie Kerstin Gier sie erzählt: frisch, intelligent, aus dem Leben gegriffen und gnadenlos lustig.
Das Beste gegen Mutter- und Hausfrauenfrust, macht nicht dick und ist nicht verschreibungspflichtig. Die einzige bekannte Nebenwirkung: Der neben Ihnen schlummernde Mann könnte aufwachen, weil Sie beim Lesen unkontrolliert laut lachen müssen.
Lissabon im 16. Jahrhundert. Der indische Elefant Salomon soll als Geschenk an den Habsburger Kaiser über Valladolid in Spanien nach Wien überführt werden.
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