Naturwissenschaften sind langweilig und trocken, technisch und kompliziert?
Unfug!
Jens Soentgen, selbst studierter Chemiker und Philosoph, schreibt in diesem Buch Lobreden auf Sterne, Mond, Wasser und Erde. Er ordnet seine Themen vom Größten zum Kleinsten, von oben nach unten: Er beginnt mit den Sternen, erzählt weiter über die Sonne, den Mond, die Bäume, die Minze, die Kiesel, den Staub... bis hinein ins Kohlenstoffatom.
Nach einem einleitenden Text, der nicht selten mit einer Anekdote beginnt, schlägt er schlichte Experimente oder Beobachtungen vor anhand derer das Erklärte ohne großen Aufwand veranschaulicht wird. Im Erzähltext verknüpft er etliche Disziplinen mit den Naturwissenschaften, er stellt Bezüge etwa zur Literatur, zur Geschichte und zur Philosophie her.
Wussten Sie, dass man sich Sternschnuppen früher mit der Vorstellung erklärte, es hätte soeben ein Stern geniest?
Warum von 9000 nistenden Nachtigallenpärchen jedes sechste in Berlin seine Lieder singt?
Warum ein Staubsauger mit halbvollem Beutel besser saugt als einer, dessen Beutel leer ist?
War Ihnen bekannt, dass Wladimir Nabokov begeisterter Schmetterlingsforscher war?
Wüssten Sie, wie man eine eigene Schmetterlingsfarm einrichtet?
Und was passiert, wenn man einen Fisch einige Tage im Keller vergisst?
Ein Buch, so ansteckend begeistert verfasst, dass man sofort loslesen, weiterlesen, ausprobieren, wahrnehmen will!
Aliide Tru, eine alte Frau, die auf einem einsamen estnischen Bauernhof lebt, findet in ihrem Garten ein junges Mädchen namens Zara, das dort Zuflucht vor ihren Zuhältern gefunden hat.
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