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Buchtipps - Sommertipps

Für eine Freundin tut man alles, oder nicht? Und so findet sich Nadja in einer prekären Situation wieder. Verkleidet, an einer Tankstelle, unterwegs in den Spreewald in einem Auto, das nicht ihr gehört. Sie hat nicht viel zu verlieren, verurteilt als Mörderin, nach sieben Jahren aus dem Jugendgefängnis entlassen, existiert sie mehr, als das sie lebt. Und über allem steht die eine Frage: Kann man als Täter je wieder frei sein, auch wenn man seine Strafe abgegolten hat?  

Keine Angst vor der Zukunft! Der renomierte Sozialwissenschaftler Harald Welzer gibt uns einen optimistischen und motivierenden Leitfaden für die Gestaltung der Zukunft an die Hand. Muss es einen großen Umsturz der bisher vorhandenen Strukturen und politischen Denkweisen geben, um dem Paradox des, unendlichen Wirtschaftens in einer endlichen Umwelt, zu entgehen? Harald Welzer beantwortet diese Frage mit Nein. Es bedarf viel mehr einer Neukombination der vorhandenen Dinge.

Alexander ist ein junger Mann, dessen Leben brutal entzweigerissen wurde. Tatjana Alexejewna ist über neunzig und immer vergesslicher. Die alte Dame erzählt ihrem neuen Nachbarn ihre Lebensgeschichte, die das ganze russische 20. Jahrhundert mit all seinen Schrecken umspannt. Nach und nach erkennen die beiden ineinander das eigene gebrochene Herz wieder und schließen eine unerwartete Freundschaft, einen Pakt gegen das Vergessen.  

Durch Zufall hört die Kommissarin Vanessa Frank von der Entführung zweier Geschäftsleute und beginnt, obwohl suspendiert, zu ermitteln. Die toughe Kommissarin vermutet die Legion hinter den Fällen, denn die mächtige Verbrecherbande mischt gerade Stockholms Unterwelt auf. Sie ahnt da noch nicht, dass die Entführungen, ihr Engagement für Flüchtlingskinder und eine deutsche Kolonie in Chile auf fatale Weise miteinander verknüpft sind.   Brisante und rasante Spannung zwischen Schweden und Chile, ein Thriller wie man ihn sich nur wünschen kann.

1854, auf Empfehlung von Alexander von Humboldt erforschen und vermessen die Brüder Schlagintweit Indien. Drei Jahre wird diese Reise dauern. Bartholomäus, ein aufgeweckter Waisenjunge aus Bombay der 6 Sprachen spricht, lesen und schreiben kann, begleitet sie. Der „Train“ besteht aus Hunderten Menschen, Kamelen, Pferden. Das Überleben bei extremer Witterung und Intrigen, die durch die vielen Ethnien im Zug entstehen, machen den Jungen zum Doppelagenten in eigener Sache.  

Aus drei unterschiedlichen Perspektiven wird das Leben und Schicksal von der jungen Frau Lempi, Tochter eines Ladenbesitzers in Lappland, beleuchtet. Lempi heiratet Hals über Kopf den Bauern Viljani und zieht zu ihm auf den Hof. Sie verbringen einen wunderbaren Sommer, bis er zum Kriegsdienst eingezogen wird. Als er in die kaputte Stadt zurückkehrt, ist Lempi verschwunden. Ist sie wirklich, wie die missgünstige Magd behauptet, zu einem Deutschen ins Auto gestiegen?  

Zwei Freunde und ein Traum vom Ruhm, Jack ist Entertainer, Ronnie ist Zauberer. Nach ihrer Militärzeit verlassen sie das Londoner East End und steigen Ende der Fünfzigerjahre ins Showgeschäft ein. Als die bezaubernde Evie White zu ihnen stößt, kommt der ganz große Erfolg. Aus Freunden werden Rivalen und eine Dreiecksbeziehung beginnt. Wenig später verschwindet Ronnie während eines Auftritts und bleibt unauffindbar, wie durch Zauberei.   Eine interessante Reise in die magische Welt des Showbusiness der 50er Jahre!

Die Ich-Erzählerin des Buches, ein Mädchen um die 10 Jahre, und ihr kleiner Bruder Gilles wachsen auf in den prekären Verhältnissen einer tristen Reihenhaussiedlung. Der Vater, ein prügelnder, sadistischer Trinker mit einer Vorliebe für die Jagd, die Mutter ein graues Nichts. Ein Unglück, welches die Kinder mitansehen müssen, verändert den kleinen Gilles unwiederbringlich. Nichts ist wie zuvor. Fortan kämpft das Mädchen um ihren Bruder und merkt schnell, dass ihre eigene Zukunft allein in ihrer Hand liegt.  

Die 80er sind eine aufregende Zeit – nur nicht für Volker, einen dichtenden Zivi, der im Ruhrpott lebt und in seinen Tagträumen der Gruppe 47 angehört. Überraschend gewinnt er mit einem seiner Gedichte eine Teilnahme an einem Nachwuchstreffen für junge Literaten in West-Berlin. Mit seiner neuen Liebe erobert er Berlin für sich und trifft etliche seiner Helden – zum Beispiel Erich Fried, Paul Celan, Ingeborg Bachmann und noch viele mehr.  

Hans der Hamburger trifft Tscharli den Bayern. Auf dem Kilimandscharo. Zwei gegensätzliche Menschen, still und refl ektiert der Eine, derb und rauh der Andere, zusammengezwungen durch die Kälte auf dem Berg. Doch schließlich reisen sie gemeinsam durch Tansania nach Sansibar. Was macht Afrika aus? Was ihrer beiden Leben? Sie erzählen, protzen, trinken und kommen jeweils ihrer Lebenslast und ihren nie verheilten Wunden auf die Spur.